Die kreative Reise


Das wichtigste Hilfsmittel

Es gibt vieles, was einem die tägliche Arbeit an seinen Ideen, Projekten und Manuskripten erleichtert.

Im Gegensatz zu Autoren längst vergangener Epochen, haben wir heute keine Schreibmaschinen mehr, sondern speichern alles in elektronischer Form und können immer und überall darauf zugreifen.
Wir können das über unendliche Mengen an Informationen und Wissen verfügen, und auch das immer und überall.

Es gibt sogar Software, die unsere Unzulänglichkeiten bezüglich der Rechtschreibung und Grammatik ausbügelt.
Eigentlich müssen wir sogar nicht mal mehr selber schreiben, sondern können alles einfach nur sprechen, und es wird sofort in geschriebenen Text verwandelt.

Einfach unfassbar!

Aber trotz, oder auch gerade wegen, all dieser Technik vergessen wir oft das allerwichtigste Werkzeug, die wichtigste Regel von allen:

Immer etwas zu schreiben dabei haben!

Zwar kann man sich heute auch in seinem Smartphone Notizen machen, aber das halte ich noch für zu umständlich. Obwohl ich ein absolut technikbesessener Mensch bin wohlgemerkt.
Aber ich muss das Gerät aus der Tasche fummeln, den Bildschirm entsperren, den Entsperrcode eingeben, die App für Notizen starten, eine neue Notiz öffnen und dann meine Gedanken eintippen...

Das dauert eine halbe Ewigkeit.

Am besten ist es also, immer ein bisschen Papier und einen Stift in der Tasche zu haben. Notizbücher und Stifte gibt es ja in allen nur erdenklichen Größen, und wenn ich mehr als nur eine Badehose anhabe, dann findet sich da auch eine Tasche für.

Und es gibt wirklich nichts wichtigeres, als sich ALLES was einem durch den Kopf geht aufzuschreiben.

Diesen Ratschlag findet und hört man überall so oft. Deswegen werde ich mich jetzt auch nicht hierher stellen und das als meine tolle neue Idee und großartige Weisheit darstellen.

Aber ich möchte einfach nochmal darauf hinweisen, weil es mir selber schon zu oft passiert ist (und immernoch passiert).

Auch wenn dabei vermutlich nicht der Grundstein für den nächsten Harry Potter oder Krieg der Sterne verloren gegangen ist: in der Sekunde als es mir eingefallen ist, war das eine totale tolle super Eingebung! Jetzt ist sie weg, und irgendwie ist das schade.

Obwohl sich bei mir mittlerweile unzählige vollgekritzelte Zettel angesammelt haben, weiß ich eben nie genau, was da alles verloren gegangen ist.

Also, denkt immer das allerwichtigste Werkzeug: einen Stift und ein Stück Papier!

2.7.14 12:33, kommentieren

Brotlose Kunst

Kann man von der Schrifstellerei leben oder verschwendet man damit nur kostbare Lebenszeit?

In den Köpfen und Vorstellungen vieler Menschen ist ein Schriftsteller jemand, der den lieben langen Tag in einem kleinen Landhaus vor dem Schreibtisch sitzt, aus dem Fenster auf einen idyllischen See blickt und an einer alten, klapprigen Schreibmanschine den nächsten Weltbestseller fabriziert.

Nebenbei plant sein Agent noch die nächsten Lesungen und Autogrammstunden und die liebende Ehefrau fährt gerade im neuen Jaguar die Kinder zum Flughafen, damit sie pünktlich zurück ins Schweizer Internat kommen.

Klingt gut - aber das ist ein Punkt, den nur die allerwenigsten erreichen.

Ob das erstrebenswert ist oder nicht, ist noch eine ganz andere Frage - aber das entscheidet natürlich jeder für sich.

Zuerst eimal ist es für jeden der gerne schreibt sehr schwer, damit auch nur einen Euro zu verdienen.
Vielleicht gewinnt man mal einen Literaturwettbewerb oder schreibt etwas im Auftrag und wird dafür entlohnt. Und mit den heutigen Möglichkeiten, seine Werke selber über diverse Anbieter (zumeist als eBook) zu vertreiben, wird es auch um einiges einfacher, einen Roman oder ein Sachbuch wirklich zu veröffentlichen.

Aber auch das bedeutet ja nicht, dass man ab sofort nicht mehr arbeiten gehen muss. Sogar Verlage veröffentlichen gelegentlich Bücher, die keiner haben will. Und selbst wenn ein Buch eines Schriftstellers ein großer Erfolg ist, garantiert das nicht, dass die nächsten Werke auch einschlagen wie eine Bombe.

Und ob es sich von einer erfolgreichen Veröffentlichungen leben lässt, sollte stark bezweifelt werden.

Man merkt also: obwohl es unzählige Neuveröffentlichungen jeden Monat gibt, ist die Zahl derer, die ausschliesslich vom Schreiben leben können sehr gering.

Aber schreibt man eigentlich nur um ein gefeierter Star zu werden? Oder anders gefragt: Warum schreibt man eigentlich?

Die Eltern trichtern einem die ganze Jugend über ein, dass man eine vernünftige Ausbildung machen, erfolgreich studieren oder zumindest ordentlich arbeiten gehen soll.

In Anbetracht der Tatsache, dass das Schreiben an sich eben nicht zu unendlichem Reichtum verhilft, sind diese Ratschläge auch absolut richtig.

Aber (fast) jeder Künstler, der heute sein Geld mit Singen, Malen, Schreiben oder einer anderen Kunstform verdient, hat diese Dinge von seinen Eltern auch gehört. Und zum Glück hat er sie ignoriert oder nebenbei weiter an seinem Traum gearbeitet.
Denn meist ging es dabei nicht um den schnöden Mammon, sondern darum sich auszuleben und heraus zu lassen, was man im Geist oder im Herzen mit sich herum trägt.

Und genau das sollte auch der Haupt-Beweggrund für angehende Schriftsteller sein: Der Spaß daran Geschichten zu erzählen oder sein Wissen zu teilen.
Wer ausschliesslich Geld verdienen will, der sollte sich womöglich besser bei der nächsten Casting-Show im Fernsehen anmelden und versuchen Popstar zu werden - die Chancen sollte da besser stehen, egal ob mit oder ohne Talent...

Als Antwort auf die eingangs gestellte Frage lässt sich also folgendes sagen: Man verdient aller Voraussicht nach leider nicht wirklich genug Geld mit der Schrifstellerei, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Aber man verschwendet definitiv keine Zeit. Denn man schreibt zum einen für seine eigene Befriedigung. Und zum anderen um die Menschen, die die geschaffenen Werke lesen zu unterhalten - egal ob es zehn oder zehntausend sind.

2.7.14 12:33, kommentieren

Es geht los!

Hier ist er also: der erste Eintrag in den neuen Blog!

Was ist der Sinn und Zweck dieser Seiten?

Ich möchte diesen (oder dieses?) Blog nutzen, um jeden interessierten Leser an meinen Erfahrungen und Erlebnissen auf meiner Reise in die Welt der Schriftstellerei teilhaben zu lassen.

Auf der einen Seite soll mir das helfen, weil jedes geschriebene Wort eine gute Übung ist. Und auf der anderen Seite hilft es vielleicht anderen, die sich auf einer ähnlichen Reise befinden.

Eine grobe Reiseroute habe ich also. Aber wie immer weiß man natürlich vorher nicht, was einen unterwegs erwartet. Und man sollte immer offen für spontane Richtungsänderungen sein!

Wenn ihr mich begleiten wollt, dann seid ihr herzlich eingeladen. Und ich freue mich über jeden Kommentar und jede Kritik, also immer her damit!

Aber niemals vergessen: Man wächst mit seinen Aufgaben - also habt ein bisschen Geduld mit mir und dieser Seite.

2.7.14 10:07, kommentieren


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